LÅNGE ERIK
Der Leuchtturm an der Nordspitze von Öland
Der Leuchtturm Långe Erik wurde aus Kalkstein auf Fundamenten aus großen Kalksteinplatten errichtet, die in Ton gelegt wurden. Långe Erik ist 32,1 Meter hoch und wurde zwischen 1844 und 1845 gebaut. Ein hölzernes Wärterhaus und ein steinernes Nebengebäude wurden ebenfalls errichtet. Die Brücke zur Fyrholmen wurde 1965 hinzugefügt.
Ursprünglich diente eine Rapsöl-Lampe als Lichtquelle, und ein Pendeluhrenmechanismus sorgte für die Rotation der Linsenanlage. 1884 wurde die Rapsöl-Lampe durch eine Petroleumlaterne mit Mantel ersetzt. In den 1890er Jahren wurden die Linsen auf schnell blinkende Modelle umgerüstet.
Der Leuchtturm wurde 1946 elektrifiziert. 1991 wurde eine moderne rotierende Laterne installiert, die es ermöglicht, das Licht von Långe Erik bis zu etwa 70 Kilometer weit zu sehen.
Drei Leuchtturmwärter waren hier tätig, bis der Leuchtturm 1976 automatisiert wurde. Der Leuchtturm ist weiterhin in Betrieb und spielt eine wichtige Rolle als Navigationshilfe für die Schifffahrt.
Långe Erik ist ein nationales Kulturdenkmal und zieht jedes Jahr Zehntausende von Besuchern an.
Das Bild zeigt die Originalzeichnung von J T Byström mit der Aufschrift: "Genehmigt im Stockholmer Schloss am 15. Februar 1844".