Das Gebiet um Byxelkrok gilt seit Jahrhunderten als natürlicher Anlegeplatz, an dem Menschen zum Fischen, zum Handeln und für die Weiterreise an Land gingen. Daher war es nur natürlich, dass sich im Laufe der Zeit feste Hafenanlagen entwickelten.
Der Hafen von Byxelkrok begann mit einer langen Holzbrücke, die weit in die Bucht hinausragte. Von hier wurden Holz und gesägte Bretter verschifft, und der Hafen entwickelte sich allmählich zu einem wichtigen Zentrum der Schifffahrt im Norden Ölands.
Der heutige Hafen wurde 1933 fertiggestellt. Hinter den Wellenbrechern fanden die Boote nun den lange ersehnten Schutz. Im 20. Jahrhundert hatten mehrere kleinere Segelschiffe ihren Heimathafen in Byxelkrok und transportierten unter anderem Brennholz, Stein, Kalk, Zement und Getreide.
Auch als die Frachtschifffahrt auf Öland zurückging, blieb die maritime Tradition in Byxelkrok lebendig. Aus dem früheren Fracht- und Segelschiffhafen entwickelte sich der lebhafte Gäste- und Freizeithafen, den wir heute kennen.
Das Foto zeigt den alten Hafen im Jahr 1930.